IOSOT 2013 Munich
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Als Präsident der International Organization for the Study of the Old Testament (IOSOT) freue ich mich sehr, Sie zum 21. Kongress unserer Organisation einzuladen, der vom 4. bis 9. August 2013 an der Ludwig-Maximilians-Universität München stattfinden wird.

Seit die International Organization for the Study of the Old Testament (IOSOT) im Jahre 1950 in Leiden gegründet wurde, findet alle drei Jahre an einer bedeutenden europäischen Universität der internationale Alttestamentlerkongress statt: Kopenhagen 1953; Straßburg 1956; Oxford 1959; Bonn 1962; Genf 1965; Rom 1968; Uppsala 1971; Edinburgh 1974; Göttingen 1977; Wien 1980; Salamanca 1983; Jerusalem 1986; Leuven 1989; Paris 1992; Cambridge 1995; Oslo 1998; Basel 2001; Leiden 2004; Ljubljana 2007; Helsinki 2010.

Im Jahre 2013 wird der Kongress zum dritten Mal in Deutschland zu Gast sein, nach Bonn 1962 unter der Präsidentschaft von Martin Noth und Göttingen 1977 unter der Präsidentschaft von Walther Zimmerli.

Mit dem IOSOT-Kongress werden die Kongresse der International Organization for Septuagint and Cognate Studies (IOSCS, voraussichtlich 1. bis 4. August), der International Organization for Masoretic Studies (IOMS), der International Organization for Qumran Studies (IOQS), sowie der International Organization for Targumic Studies (IOTS) verbunden sein. Während des Kongresses werden die führenden Wissenschaftsverlage unseres Faches mit einer Buchausstellung zugegen sein.

Der Termin des Kongresses ist so gewählt, dass er sich weder mit dem International Meeting der Society of Biblical Literature überschneidet, das vom 7. bis 11. Juli 2013 in St. Andrews, Schottland, stattfinden wird, noch mit dem 16. World Congress of Jewish Studies vom 28. Juli bis 1. August 2013 in Jerusalem.

Der Kongress wird 15 Hauptvorträge umfassen, zu denen namhafte Kollegen aus aller Welt eingeladen werden, soweit sie nicht bereits auf einem der früheren Kongresse gesprochen haben. Die Nachmittage sind für Kurzvorträge reserviert, die über unsere Homepage angemeldet werden können. Kongreßsprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch. Ferner soll es einen Workshop zu den in Arbeit befindlichen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen Bibeltextes geben (Hebrew University Bible Project, Biblia Hebraica Quinta, Oxford Hebrew Bible Project) und einen zweiten Workshop zur Debatte um die bildlose Gottesverehrung. Ein Abendvortrag ist der Archäologie Palästinas gewidmet. An weiteren Abenden werden Empfänge stattfinden, die vielfältige Gelegenheit zu Begegnung und Gedankenaustausch bieten. Der traditionelle Ausflug führt in eine der schönsten Landschaften Oberbayerns: per Schiff auf den Starnberger See.

Als Rahmenprogramm wird es in der Alten Pinakothek eine Sonderausstellung zu alttestamentlichen Motiven in der Alten Malerei geben. Die Bayerische Staatsbibliothek wird bedeutende Handschriften aus dem Umfeld der Hebräischen Bibel ausstellen. Von großem Interesse für die Kongressteilnehmer wird ferner die Staatliche Ägyptische Sammlung sein, die ihre Schätze 2013 in einem gelungenen Neubau präsentieren wird.


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